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   Kinderzimmer: Achtet auf ihre Augen
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Sehfehler beim Kind - nichts Schlimmes!

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Die häufigsten Seh-Störungen werden als „Fehlsichtigkeit“ bezeichnet. Der Säugling, der instinktiv nach einer richtigen Scharfstellung sucht, durchläuft schnell hintereinander Phasen von Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit. Diese Veränderungen lassen mit der zunehmenden Entwicklung des Auges nach. Wenn das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Bereichen des optischen Systems hergestellt ist, sieht das Auge Objekte scharf. Das genaue Abbild dieser Gegenstände befindet sich dann exakt auf der Netzhaut. Andernfalls ist das Bild unscharf (bei Kurz- bzw. Weitsichtigkeit) oder verzerrt (Stabsichtigkeit). Diese Störungen müssen immer korrigiert werden, weil sie Ursache für Müdigkeit und Unbehagen sind.

Strabismus – das Kind schielt

Wenn ein Kind schielt, sieht es wahrscheinlich doppelt. Um dies zu vermeiden, verwendet es ausschließlich das Auge, mit dem es schärfer sieht. Dadurch wird das zweite Bild neutralisiert. Folglich kann das vernachlässigte Auge die Sehfähigkeit für Details verlieren, was zu einer Schwachsichtigkeit führt. Wenn dagegen nichts unternommen wird, kann dies schwer wiegende Folgen für die Entwicklung des Kindes haben. Strabismus kann entweder aufgrund eines Sehfehlers Kurz-, Weit- oder Stabsichtigkeit oder aufgrund einer Unzulänglichkeit eines der Bewegungs-Muskel der Augen rechts und links unterschiedlich sein.

Schwachsichtigkeit - das Kind sieht auf einem Auge bzw. auf beiden Augen schlecht

Erkennung:
Mit Schwachsichtigkeit wird eine geringe Sehschärfe bezeichnet, die durch eine optische Korrektur nicht verbessert werden kann.
Das schwache Auge wird durch das andere Auge kompensiert, es arbeitet nicht und kann bei fehlender Behandlung seine Leistungsfähigkeit völlig verlieren. Achtung! Schwachsichtigkeit kann unauffällig sein. Eine ungewöhnliche Kopfhaltung, mit der versucht wird, das aktive Auge optimal zu verwenden, kann ein Alarmsignal sein.

Korrektur: Es ist wichtig, dass das Problem erkannt und die Schwachsichtigkeit schnell behandelt wird, bevor das Auge auf Dauer an Sehkraft einbüßt. Bevor das Alter von 2 Jahren erreicht wird, kann 100 % der Sehkraft erreicht werden, zwischen 2 und 6 Jahren nur noch 50 %. Danach bleibt die Sehkraft des schwachsichtigen Auges definitiv gering.

Farbenblindheit - schlechte Wahrnehmung von Farben

Dieser Sehfehler tritt bei Jungen häufiger als bei Mädchen auf und macht sich durch falsche Wahrnehmung der Farben Rot, Grün und Blau bemerkbar. Die Farbenblindheit ist bereits seit der Geburt vorhanden und lässt sich nur schwer nachweisen. Das Kind hat möglicherweise Schwierigkeiten beim Erlernen der Farben. In dem Fall konsultieren Sie einen Augenarzt.


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