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   Labor: So entstehen optische Korrektionsgläser
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Die Herstellungsphasen unserer Brillengläser

Essilor

Mit den Daten, die wir vom Optiker erhalten, stellt Essilor individuelle Brillengläser und sogar Gläser nach Maß her. Je nach Sehstärke (Korrektur), Material, Veredelungen, Abmessungen, Sehverhalten des Brillenträgers usw. sind unendlich viele Kombinationen möglich.

1. Aufnahme der Bestellung

Unsere MitarbeiterInnen vom Kundenservice nehmen die Bestellungen auf und entsprechende Berechnungen, die für die Fertigung notwendig sind, werden durchgeführt.

2. Wahl des Halbfertigprodukts

Ein Halbfertigprodukt – das ist ein Glas, bei dem nur die Vorderseite bearbeitet wurde - wird unter Berücksichtigung der Daten ausgewählt. Als jüngste Innovation bietet Essilor die neuen Hightech-Gläser Varilux Ipseo an. Diese sind bis ins letzte Detail berechnet und werden unter Berücksichtigung des individuellen Sehverhaltens des Brillenträgers bearbeitet.

3. Vorbereitung

Nachdem das Glas mit einer Schutzfolie versehen ist, wird auf die bereits gefertigte Seite eine Legierung gegossen, mit der eine Halterung geformt wird. Sie wird zur Fixierung des Glases bei den einzelnen Bearbeitungsschritten verwendet.

4. Bearbeitung

Diese erfolgt in 3 Phasen: Bei der Vorbearbeitung erhält das Glas die erforderliche Krümmung, beim Feinschleifen wird die Oberfläche veredelt und durch das Polieren wird das Glas transparent und erhält seine optische Qualität.

5. Färbung

Das farblose Glas wird in mehrere Bäder getaucht, bei dem es die gewünschte Farbe und Farbintensität erhält.

6. Kratzfestigkeit

Bei dieser Behandlung wird das Glas in einen Speziallack getaucht und anschließend unter streng kontrollierter Atmosphäre gehärtet. Dadurch wird eine Verschmutzung der Oberflächen durch Staub vermieden.

7. Entspiegelung

Bei diesem komplexen Vorgang, der in einer Vakuumglocke stattfindet, werden auf beide Glasflächen in mehreren Schichten Mikroteilchen aufgebracht, um das Glas zu entspiegeln.

8. Veredelung (Clean-Coat-Beschichtung)

Durch dieses hochentwickelte Beschichtungsverfahren wird die elektrostatische Aufladung der Glasoberfläche verringert. Staubpartikel werden nicht angezogen und Fettpartikel können sich nicht mehr so leicht festsetzen. Dadurch bleiben die Brillengläser länger sauber.


Ein Glas kann bis zu 60 Mal behandelt werden. Nach jeder Bearbeitungsfolge wird es streng kontrolliert, um seine optischen Eigenschaften, seine Sehstärke und die Qualität der durchgeführten Behandlungen zu garantieren. Vor Auslieferung des Brillenglases wird schließlich eine umfassende Endkontrolle durchgeführt.


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