(kegelförmige Vorwölbung der Hornhaut) Die Krankheit beginnt, wenn die Mitte der Augenhornhaut dünner wird, und sich dabei mehr und mehr nach außen wölbt und so eine runde Kegelform bildet. Diese abnormale Wölbung verändert die Fähigkeit der Hornhaut, das Licht zu brechen. So entwickelt sich eine moderate bis schwere Verzerrung (Astigmatismus) und Verschwommenheit der Sicht (Kurz-und Weitsichtigkeit). Diese Veränderungen können die normale Lichtführung des Hornhaut-Proteins unterbrechen und damit zu einer Schwellung und einer sichtbehindernden Verletzung des Gewebes führen. Durch speziell von Fachkräften angefertigten Kontaktlinsen ist es realisierbar, dem Betroffenen ein normales Sehen zu ermöglichen. Somit kann über einen Zeitraum eine Hornhauttransplantation vermieden werden. Nach amerikanischen Studien ist einer von 2000 Menschen von dieser Krankheit betroffen. In Deutschland würde dies, bei einer Einwohnerzahl von ca. 80-Millionen Menschen, einer Betroffenenanzahl von ca. 40000 Menschen entsprechen.